TDK-Lambda Newsroom

Z+ -Netzteil-Familie jetzt auch mit 800 W verfügbar

veröffentlicht : 16 Jul 2013

TDK-Lambda bietet nun ihre 2 HE- Z+ -Netzgerätefamilie mit einem erweiterten Leistungsbereich an: Die programmierbaren Netzteile gibt es jetzt auch mit 800 W Ausgangsleistung. Die neuen Z+800-Netzteile sind genauso flexibel und hervorragend ausgestattet wie ihre kleinen Brüder Z+200 und Z+400 mit 200W bzw. 400W Ausgangsleistung und das ganze bei identischer Bauform über alle Leistungsklassen. Diese adressieren den Bedarf nach qualitativ hochwertigen Tischnetzteilen für R&D-Umgebungen ebenso wie Rackanwendungen in ATE und OEM, etwa in der Prüf- und Messtechnik, Halbleiter-Burn-in, Komponententests, Laserdioden, Versorgungen für Heizvorrichtungen, HF-Verstärker und erfüllen auch vielfältige Aufgaben in Automotive-Anwendungen.
Die Z+ Netzteile sind verfügbar mit Ausgangsspannungen bis zu 100 V DC und Ausgangsströmen bis zu 72 A. Alle Modelle der Z+ -Reihe arbeiten wahlweise als Konstantstrom- oder Konstantspannungsquelle. Sie haben einen Weitbereichseingang (85-265 V AC) mit aktiver Leistungsfaktorkorrektur, Lüfter mit variabler Geschwindigkeit sowie umfassende Sicherheitsfunktionen, darunter eine durch den Anwender einstellbare Safe-Start- und Auto-Restart-Funktion. Im Safe-Start-Modus stellt das Netzteil nach einer Netzunterbrechung alle vorherigen Einstellungen wieder her, lässt aber den Ausgang abgeschaltet. Im Auto-Restart-Modus nimmt das Netzteil dagegen den Betrieb komplett wieder auf wie zuvor. Die Z+ Netzteile beinhalten auch einen Arbiträr-Generator für beliebige Funktionskurven, der bis zu vier vorprogrammierte Sequenzen speichern kann – ideal für Simulationsaufgaben etwa im Automotive- oder Laserbereich. Außerdem verfügen Z+ -Netzteile über eine schnelle Kommandoverarbeitung und bieten Ausgangssequenzierung und zwei programmierbare Ausgangs-Pins, über die sich zum Beispiel externe Trenn- bzw. Umpol-Relais steuern lassen.

Des weiteren verfügen alle Z+ Geräte über USB-, RS-232- und RS-485-Schnittstellen. Über die Standard-RS-485-Schnittstelle lassen sich bis zu 31 Geräte miteinander verketten und über denselben Bus steuern. Die eingebaute analoge Fernsteuerung und -überwachung nutzt wahlweise 0-5 V oder 0-10 V Steuerspannung. Weitere digitale und isolierte Schnittstellen sind optional verfügbar: Die GPIB-Schnittstelle entspricht IEEE-488.2 SCPI und ist multidrop-fähig (nur ein Gerät benötigt eine IEEE-Schnittstelle, über die andere Netzteile mittels der eingebauten RS-485-Schnittstelle angesprochen werden können); Treiber für LabView® and LabWindows® stehen zur Verfügung. Die optionale isolierte analoge Steuerung und Überwachung erfolgt wahlweise über 0-5 V-, 0-10 V- oder 4-20 mA-Steuersignale. Auch eine LAN-Netzwerkschnittstelle gemäß LXI-C ist erhältlich.
Bei höheren Leistungsanforderungen können bis zu 6 gleiche Z+ Netzteile parallel und mit aktiver Lastaufteilung betrieben werden. In „Advanced Parallel“-Konfigurationen agiert der gesamte Verbund aller parallelgeschalteten Netzteile wie ein einzelnes Gerät: Das Master-Gerät zeigt den aufsummierten Gesamtstrom aller beteiligten Geräte an und dient auch zur Steuerung des Verbundes. Bis zu zwei Geräte können in Serie geschaltet werden, um eine höhere Ausgangsspannung oder aber eine bipolare Spannungsquelle zur Verfügung zu stellen.
Die Z+ Netzteile verfügen über das CE-Zeichen gemäß Niederspannungsrichtlinie und weisen eine Störaussendung (leitungsgebunden und abgestrahlt) gemäß EN55022-B, FCC (Teil 15 B) und VCCI-B auf. Die Sicherheitszulassungen umfassen UL/EN/IEC61010-1; zudem hält die Z+ Reihe die Vorgaben der UL/EN60950-1 ein. Alle Geräte haben 5 Jahre Garantie.